Das Wichtigste in Kürze
Das erwartet Sie hier
Wie die Höhe der gesetzlichen Rente berechnet wird, welche Rolle Rentenpunkte und Rentenwert spielen und was nach Steuern und Sozialabgaben an Rente übrig bleibt.
Inhalt dieser SeiteWas sind Rentenpunkte?
Rentenpunkte kurz erklärt
Rentenpunkte, auch Entgeltpunkte genannt, sind die wichtigste Grundlage, um Ihre spätere gesetzliche Rente zu berechnen. Vereinfacht gesagt: Je mehr Rentenpunkte Sie während Ihres Arbeitslebens sammeln, desto höher fällt Ihre spätere Rente aus. Für jedes Kalenderjahr wird Ihr Bruttoeinkommen mit dem Durchschnittsentgelt aller rentenversicherten Arbeitnehmer in Deutschland verglichen.
So werden Rentenpunkte berechnet
Um die Anzahl der gesammelten Rentenpunkte pro Jahr zu ermitteln, wird das Jahresbruttoeinkommen durch das aktuelle Durchschnittsentgelt in Deutschland geteilt:
Bruttojahresgehalt ÷ Durchschnittsentgelt in Deutschland = Rentenpunkte
Diese Punkte werden über Ihr gesamtes Erwerbsleben gesammelt und am Ende zusammengezählt, um Ihre persönliche Rentenhöhe zu bestimmen.
Drei mögliche Ergebnisse
- Verdienen Sie genau so viel wie das durchschnittliche Einkommen, erhalten Sie genau einen Rentenpunkt für das betreffende Jahr.
- Verdienen Sie mehr als das Durchschnittseinkommen, sammeln Sie mehr als einen Rentenpunkt.
- Verdienen Sie weniger als das Durchschnittseinkommen, erhalten Sie entsprechend weniger als einen Rentenpunkt.
Tabelle: Rentenpunkte für verschiedene Jahresgehälter 2025
In der folgenden Tabelle haben wir für Sie die aktuellen Rentenpunkte für verschiedene Jahresgehälter für 2025 berechnet:
Brutto-Jahresgehalt | Rentenpunkte |
---|---|
20.000 € | 0,396 |
30.000 € | 0,594 |
40.000 € | 0,792 |
50.000 € | 0,990 |
50.493 € | 1 |
60.000 € | 1,883 |
70.000 € | 1,386 |
80.000 € | 1,584 |
90.000 € | 1,782 |
96.600 €* | 1,913 |
Achtung Gutverdiener: Rentenpunkte sind gedeckelt
In der Praxis ist es nicht möglich, unbegrenzt viele Rentenpunkte pro Jahr zu sammeln, wenn man ein besonders hohes Einkommen erzielt. Die Anzahl der jährlich sammelbaren Rentenpunkte ist nach oben hin begrenzt. Der Grund dafür liegt in der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung. Diese definiert ein maximales Bruttoeinkommen, bis zu dem Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt werden müssen. Einkommen, das über dieser Grenze liegt, wird bei der Berechnung von Rentenpunkten nicht mehr berücksichtigt.
Wer mehr als diese Grenze verdient, erhält dennoch maximal so viele Rentenpunkte, als hätte er exakt diese Grenze verdient. Für das Jahr 2025 liegt diese Grenze bei 8.050 Euro monatlich beziehungsweise bei 96.600 Euro jährlich. Damit können maximal etwa 2 Rentenpunkte pro Jahr erworben werden, egal wie hoch Ihr tatsächliches Einkommen über dieser Grenze liegt. Daher ist es für Besserverdienende sinnvoll, zusätzlich privat oder betrieblich vorzusorgen, um die eigene Rentenlücke langfristig zu schließen.
Welche Rolle spielt das Durchschnittsentgelt in Deutschland?
Was genau bedeutet das Durchschnittsentgelt?
Das Durchschnittsentgelt ist das jährliche Durchschnittseinkommen aller Arbeitnehmer in Deutschland, die Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Dieser Wert dient als Bezugsgröße, um Ihre persönlichen Rentenpunkte zu ermitteln. Das Durchschnittsentgelt wird jedes Jahr von der Deutschen Rentenversicherung neu festgelegt und jährlich angepasst. Für 2025 beträgt es vorläufig 50.493 Euro.
Unterscheidung zum allgemeinen Durchschnittsgehalt
Das von der Rentenversicherung festgelegte Durchschnittsentgelt unterscheidet sich vom allgemeinen Durchschnittsgehalt in Deutschland, da hier nur die Einkommen der rentenversicherungspflichtigen Arbeitnehmer berücksichtigt werden. Einkommen bestimmter Gruppen, wie Beamte, Selbständige oder Minijobber, fließen dabei nicht mit ein.
Das Durchschnittsentgelt der Rentenversicherung bildet somit eine konkrete Bezugsgröße, die speziell für die Berechnung der Rentenpunkte relevant ist, während das generelle Durchschnittsgehalt statistisch alle Erwerbstätigen umfasst und daher in der Regel höher ausfallen kann.
Tabelle: Entwicklung des Durchschnittsentgelts
Jahr | West | Ost |
---|---|---|
2015 | 35.514 € | 30.745 € |
2016 | 36.187 € | 31.701 € |
2017 | 37.077 € | 32.598 € |
2018 | 38.212 € | 33.700 € |
2019 | 39.301 € | 36.256 € |
2020 | 39.301 € | 36.605 € |
2021 | 40.463 € | 38.317 € |
2022 | 42.053 € | 40.358 € |
2023 | 44.732 € | 43.514 € |
2024 | 45.358 € | 44.732 € |
2025 | 50.493 € | 50.493 € |
Frühere Unterscheidung zwischen Ost und West
Früher gab es eine Unterscheidung des Durchschnittsentgelts für West- und Ostdeutschland, da die Löhne und Gehälter nach der Wiedervereinigung in den neuen Bundesländern (Ost) deutlich niedriger lagen als in den alten Bundesländern (West). Um diese Unterschiede gerecht abzubilden und bei der Berechnung der Rentenpunkte die unterschiedlichen Einkommensverhältnisse zu berücksichtigen, wurden getrennte Durchschnittsgehälter festgelegt. Mit der schrittweisen Angleichung der Löhne wurde schließlich auch diese Unterscheidung aufgehoben, sodass seit 2025 ein bundesweit einheitliches Durchschnittsentgelt als Berechnungsgrundlage gilt.
Was ist der Rentenwert?
Rentenwert kurz erklärt
Der Rentenwert bestimmt, wie viel ein Rentenpunkt wert ist. Dies bedeutet, dass der Rentenwert den Betrag bezeichnet, den Sie später für jeden gesammelten Rentenpunkt monatlich erhalten. Dieser Wert wird jedes Jahr zum 1. Juli neu aufgesetzt. Ab 1. Juli 2025 beträgt der Rentenwert 40,76 Euro.
Die jährliche Anpassung des Rentenwertes beeinflusst direkt, wie hoch Ihre zukünftige Rente ausfällt. Daher lohnt es sich, den aktuellen Rentenwert stets im Blick zu behalten und regelmäßig Ihre Renteninformation zu überprüfen.
Tabelle: Entwicklung des Rentenwerts
Jahr | West | Ost |
---|---|---|
2015 | 29,21 € | 27,05 € |
2016 | 30,45 € | 28,66 € |
2017 | 31,03 € | 29,69 € |
2018 | 32,02 € | 30,69 € |
2019 | 33,05 € | 31,89 € |
2020 | 34,19 € | 33,23 € |
2021 | 34,19 € | 33,47 € |
2022 | 36,02 € | 35,52 € |
2023 | 37,60 € | 37,60 € |
2024 | 39,32 € | 39,32 € |
2025 | 40,76 € | 40,76 € |
So wird der Rentenwert ermittelt
Die Bundesregierung passt den Rentenwert jährlich an – meist erfolgt eine Erhöhung. Grundlage hierfür sind vor allem zwei wesentliche Faktoren:
- Entwicklung der Löhne und Gehälter
Der Rentenwert orientiert sich an der Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter aller Arbeitnehmer in Deutschland. Steigen die Durchschnittslöhne, so steigt im Normalfall auch der Rentenwert. - Nachhaltigkeitsfaktor und demografische Entwicklung
Zusätzlich wird bei der Festlegung des Rentenwertes berücksichtigt, wie sich das Verhältnis zwischen Beitragszahlern (Erwerbstätigen) und Rentenempfängern verändert. Wenn immer weniger Beitragszahler auf einen Rentenempfänger kommen, wirkt sich dies dämpfend auf den Anstieg des Rentenwertes aus.
Frühere Unterscheidung zwischen Ost und West
Ähnlich wie für das Durchschnittsentgelt gab es über viele Jahre hinweg auch getrennte Rentenwerte für Ost- und Westdeutschland, da sich die Löhne in den neuen Bundesländern langsamer entwickelten als in den alten Bundesländern. Seit 2023 sind die Rentenwerte jedoch erstmals angeglichen worden. Somit gilt nun ein einheitlicher Rentenwert für ganz Deutschland.
Was ist der individuelle Zugangsfaktor?
Zugangsfaktor kurz erklärt
Der individuelle Zugangsfaktor bestimmt, ob Ihre Rente vollständig oder gekürzt beziehungsweise erhöht ausgezahlt wird, je nachdem, ob Sie zum regulären Rentenalter, früher oder später in Rente gehen. Das normale Szenario ist der reguläre Renteneintritt: In diesem Fall beträgt Ihr Zugangsfaktor 1, das heißt, Sie erhalten Ihre errechnete Rente in voller Höhe.
Zugangsfaktor bei vorzeitigem Rentenbeginn
Möchten Sie früher als regulär vorgesehen in Rente gehen, reduziert sich der Zugangsfaktor. Für jeden Monat, den Sie Ihre Rente früher beziehen, sinkt Ihr Zugangsfaktor um 0,003 Punkte. Das entspricht einer Rentenkürzung von 0,3 Prozent pro Monat.
Ein Beispiel:
- Sie möchten 24 Monate früher in Rente gehen.
- Ihr Zugangsfaktor reduziert sich um: 24 Monate × 0,003 = 0,072.
- Ihr Zugangsfaktor beträgt also: 1 – 0,072 = 0,928.
- Ihre Rente sinkt zudem dauerhaft um 7,2 Prozent (24 Monate × 0,3 Prozent)
Zugangsfaktor bei späterem Rentenbeginn
Anders sieht es aus, wenn Sie sich entscheiden, Ihre Rente später zu beziehen als gesetzlich vorgesehen. Für jeden Monat, den Sie später in Rente gehen, erhöht sich der Zugangsfaktor um 0,005 Punkte – was einer Rentenerhöhung von 0,5 Prozent pro Monat entspricht.
Ein Beispiel:
- Sie arbeiten freiwillig 12 Monate länger.
- Ihr Zugangsfaktor erhöht sich um: 12 Monate × 0,005 = 0,06.
- Ihr Zugangsfaktor beträgt also: 1 + 0,06 = 1,06.
- Sie erhalten dauerhaft eine um 6 Prozent höhere Rente.
So berechnen Sie Ihre Rente Schritt für Schritt
Formel zur Rentenberechnung
Die Höhe der Rente hängt von verschiedenen Faktoren und gesetzlichen Vorgaben ab. Die Deutsche Rentenversicherung nutzt für die Berechnung der gesetzlichen monatlichen Rente folgende Rentenformel:
Monatliche Rente = gesammelte Rentenpunkte × aktueller Rentenwert × Zugangsfaktor
Rentenhöhe berechnen in 5 Schritten
Schritt 1:
Ermitteln Sie Ihre Rentenpunkte pro Jahr
Zunächst ermitteln Sie, wie viele Rentenpunkte Sie bereits gesammelt haben. Dazu teilen Sie Ihr jeweils erzieltes Jahresbruttoeinkommen durch das Durchschnittsentgelt des jeweiligen Jahres:
Rentenpunkte = Ihr Bruttojahresgehalt ÷ Durchschnittsentgelt in Deutschland
Wiederholen Sie dies für jedes Jahr Ihres Berufslebens, in dem Sie Beiträge zur Deutschen Rentenversicherung geleistet haben beziehungsweise noch leisten werden. Oder verwenden Sie Ihre jährliche Renteninformation. Diese Punkte summieren Sie nun.
Schritt 2:
Verwenden Sie den aktuellen Rentenwert
Multiplizieren Sie Ihre gesammelten Rentenpunkte mit dem aktuellen Rentenwert, um Ihre voraussichtliche monatliche Rente zu berechnen. Der aktuelle Rentenwert 2025 beträgt 40,76 Euro.
Schritt 3:
Berücksichtigen Sie Abschläge oder Zuschläge
Der Zugangsfaktor bestimmt, ob Ihre Rente genau der regulären Altersrente entspricht oder ob Abschläge beziehungsweise Zuschläge anfallen. Er hängt davon ab, ob Sie genau zum regulären Renteneintrittsalter, früher oder später in Rente gehen:
Regulär: 1 (keine Abschläge oder Zuschläge)
Früher: 1 – Anzahl der Monate × 0,3 % (0,003)
Später: 1 + Anzahl der Monate × 0,5 % (0,005)
Schritt 4:
Ermitteln Sie Ihre Bruttorente
Nun fügen Sie alle Faktoren zur Rentenformel hinzu und berechnen Ihre vorläufige monatliche Bruttorente:
Monatliche Bruttorente = Rentenpunkte × aktueller Rentenwert × Zugangsfaktor
Eventuell reicht Ihnen die voraussichtliche monatliche Bruttorente bereits. Wenn Sie es genauer wissen wollen, dann fahren Sie mit Schritt 5 fort.
Schritt 5:
Ziehen Sie Steuern und Sozialabgaben ab
Auf die Auszahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung werden Rentensteuer sowie Beiträge zur Krankenversicherung und Pflegeversicherung fällig, falls Sie gesetzlich versichert sind. Dabei zahlt die Deutsche Rentenversicherung die Hälfte des Krankenversicherungsbeitrags, die Pflegeversicherung muss vom Rentner allein gezahlt werden. Wie hoch die Rentensteuer ausfällt, hängt vom Renteneintrittsjahr, dem in diesem Jahr geltenden Besteuerungsanteil sowie dem individuellen Steuersatz ab.
Rechenbeispiele: Wie viel Rente bei welchem Gehalt?
Die Grundannahmen
Im Folgenden finden Sie einige beispielhafte Rechnungen, wie viel Nettorente im Alter man nach welchem Bruttogehalt im Erwerbsleben erhält. Die Grundannahmen sind, dass unsere Beispielperson genau 45 Jahre gearbeitet und immer gleich verdient hat, regulär im Jahr 2025 in Rente geht, kinderlos und gesetzlich kranken- und pflegeversichert ist.
Das aktuelle Durchschnittsentgelt beträgt rund 4.208 Euro monatlich, der aktuelle Rentenwert liegt bei 40,76 Euro. Unsere Beispielperson macht den Werbekostenpauschbetrag und den Sonderausgabenpauschbetrag in der Steuer geltend. Der aktuelle Steuergrundfreibetrag liegt bei 12.096 Euro.
Rente bei 3.000 Euro Bruttogehalt
Rentenpunkte pro Jahr | 3.000 € ÷ 4.208 € | 0,71 |
Rentenpunkte nach 45 Jahren | 0,71 × 45 | 32,08 |
Rentenwert | 40,76 € | |
Monatliche Bruttorente | 32,08 × 40,76 € | 1.307,65 € |
Jährliche Bruttorente | 1.307,65 € × 12 | 15.691,83 € |
Besteuerungsanteil nach Rentensteuertabelle | 15.691,83 € × 83,5 % | 13.102,67 € |
Beitrag Krankenversicherung | 15.691,83 € × 8,55 % | 1.341,65 € |
Beitrag Pflegeversicherung | 15.691,83 € × 3,6 % | 564,90 € |
Werbekostenpauschbetrag | 102 € | |
Sonderausgabenpauschbetrag | 36 € | |
Zu versteuerndes Einkommen | 13.102,67 €–1.341,65 €–564,90 €–102 €–36 € | 11.058 € |
Einkommenssteuer | 0 €* | |
Jährliche Nettorente | 13.785,27 € | |
Monatliche Nettorente | 1.148,77 € |
Eine Person, die während des Berufslebens 3.000 Euro brutto verdient hat, würde im Alter eine Nettorente von 1.148,77 Euro erhalten.
Rente bei 4.000 Euro Bruttogehalt
Rentenpunkte pro Jahr | 4.000 € ÷ 4.208 € | 0,95 |
Rentenpunkte nach 45 Jahren | 0,95 × 45 | 42,78 |
Rentenwert | 40,76 € | |
Monatliche Bruttorente | 42,78 × 40,76 € | 1.743,54 € |
Jährliche Bruttorente | 1.743,54 € × 12 | 20.922,43 € |
Besteuerungsanteil nach Rentensteuertabelle | 20.922,43 € × 83,5 % | 17.470,23 € |
Beitrag Krankenversicherung | 20.922,43 € × 8,55 % | 1.788,87 € |
Beitrag Pflegeversicherung | 20.922,43 € × 3,6 % | 753,21 € |
Werbekostenpauschbetrag | 102 € | |
Sonderausgabenpauschbetrag | 36 € | |
Zu versteuerndes Einkommen | 20.922,43 €–1.788,87 €–753,21 €–102 €–36 € | 11.058 € |
Einkommenssteuer | individuelle Berechnung nach Einkommenssteuergesetz | 444 € |
Jährliche Nettorente | 17.936 € | |
Monatliche Nettorente | 1.494,70 € |
Eine Person, die während des Berufslebens 4.000 Euro brutto verdient hat, würde im Alter eine Nettorente von 1.494,70 Euro erhalten.
Weitere Rechenbeispiele im Überblick
Bruttogehalt | Bruttorente | Nettorente |
---|---|---|
2.000 € | 871,77 € | 765,85 € |
3.000 € | 1.307,65 € | 1.148,77 € |
4.000 € | 1.743,54 € | 1.494,70 € |
5.000 € | 2.179,42 € | 1.808,37 € |
6.000 € | 2.615,30 € | 2.113,46 € |
Wichtiger Hinweis
Die vorangegangenen Berechnungen sind vereinfacht und versuchen lediglich, die bestmögliche Annahme zu treffen. Ihre Rentenpunkte erhalten Sie jedes Jahr anhand des aktuellen Durchschnittsentgelts. Die Rentenhöhe wird auch maßgeblich vom Rentenwert, dem Rentenbesteuerungsanteil und steuerlichen Besonderheiten beeinflusst, welche entweder jährlich neu festgelegt oder individuell kalkuliert werden. Zudem berücksichtigen unsere Berechnungen nicht, dass sich das Bruttogehalt über die Arbeitsjahre ändern und auch die Anzahl der Arbeitsjahre (beziehungsweise der Rentenversicherungsjahre) und damit das Renteneintrittsjahr individuell unterscheiden können.
Lassen Sie sich für Ihre individuelle Situation am besten direkt von der Deutschen Rentenversicherung beraten. Die für Sie geltenden Kennzahlen und Ihre Rentenpunkte finden Sie auf Ihrer aktuellen Renteninformation.
Rente aufstocken: Diese Möglichkeiten haben Sie
Frühzeitig mit privater Vorsorge beginnen
Je früher Sie beginnen, privat für Ihr Alter vorzusorgen, desto stärker profitieren Sie vom sogenannten Zinseszinseffekt. Dabei gibt es vielfältige Möglichkeiten, von einer klassischen Privatrente, mit integrierten ETF-Sparplänen oder einer staatlich geförderten Riester-Rente hin zu Immobilien als Kapitalanlage. Als Angestellter haben Sie die Chance, von einer betrieblichen Altersvorsorge über Ihren Arbeitgeber zu profitieren.
Lassen Sie sich rechtzeitig von uns beraten, welches Vorsorgeprodukt optimal zu Ihrer Situation passt. Je früher Sie starten, desto mehr profitieren Sie langfristig.
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Weitere Möglichkeiten, mehr Rente herauszuholen
Die häufigsten Fragen zum Thema Rente berechnen
Warum sind Rentenpunkte wichtig?
Ihre Rentenpunkte bilden die Grundlage, um später Ihre tatsächliche Rentenhöhe berechnen zu können. Denn Ihre persönliche Rente ergibt sich aus der einfachen Formel:
Rentenpunkte × aktueller Rentenwert = monatliche Bruttorente
Je besser Sie verstehen, wie Rentenpunkte entstehen, desto leichter können Sie einschätzen, wie hoch Ihre spätere Rente ausfallen wird und ob eine zusätzliche Altersvorsorge sinnvoll ist.
Wo sehe ich, wie viele Rentenpunkte ich bereits habe?
Die Anzahl Ihrer gesammelten Rentenpunkte können Sie jederzeit in Ihrer jährlichen Renteninformation nachlesen, die Sie von der Deutschen Rentenversicherung erhalten. Diese Information zeigt Ihnen auch eine Hochrechnung Ihrer zu erwartenden Rente.
Wie wirken sich Kindererziehungszeiten und Pflegezeiten aus?
Nicht nur Ihr Einkommen beeinflusst Ihre Rentenpunkte. Auch Zeiten, in denen Sie Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt haben, werden berücksichtigt und bringen zusätzliche Rentenpunkte. So werden beispielsweise für die Erziehung eines Kindes (bis zum dritten Lebensjahr) automatisch Rentenpunkte gutgeschrieben – aktuell etwa 1 Rentenpunkt pro Jahr.
Weitere anrechenbare Zeiten sind zum Beispiel:
- Wehr- und Zivildienst
- Bundesfreiwilligendienst
- Berufliche Ausbildung
- Arbeitslosigkeit
- Bezug von Sozialleistungen
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